Falzarten

Lagen- oder Einbruchfalz (4 Seiten)

Umgangssprachlich wird dieser Falz auch als "ein Bruch" bezeichnet. Wie der Name schon verrät, wird bei dieser Falzart das Papier nur einmal gefaltet.

Wickelfalz (6 Seiten)

Wie die Abbildung zeigt, wird das Papier dabei "eingewickelt". Bei diesem Falz entstehen zwei Parallelbrüche. Durch die geschlossene Kante, die bei dieser Falzart entsteht, können so gefalzte Teile maschinell kuvertiert werden.

Kreuzfalz (8 Seiten)

In der Umgangssprache wird dieser Falz oft auch nur als "Kreuzbruch" bezeichnet, da die Brüche in einem Winkel von 90° zueinander verlaufen. Meistens werden zwei Brüche gefalzt, es wären jedoch auch mehr möglich. Dank der geschlossenen Kante ist eine maschinelle Bearbeitung möglich.

Leporello oder Zickzackfalz (8 Seiten)

Bei dieser Falzart wird das Papier abwechselnd nach vorne und hinten gefaltet. Der Zickzackfalz besteht aus zwei oder mehreren Parallelbrüchen. Für das maschinelle Kuvertieren ist der Zickzackfalz ungeeignet, da er keine geschlossene Längsseite hat.

Zweibruch–Fensterfalz oder Altarfalz (6 Seiten)

Wie die Abbildung zeigt, sieht das Papier danach aus, als hätte es zwei Flügel, wie man es von einem Fenster oder Altar kennt, daher auch die Namen. Bei dieser Falzart gibt es zwei Parallelbrüche. Diese Falzart sieht elegant aus und wird bei ihrer Anwendung oft für Einladungen und dergleichen verwendet.